Das Glossar ist eine Sammlung der wichtigsten Fachbegriffe aus unserem Arbeitsuniversum.
Die Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Falls auf unseren
Seiten ein Ausdruck verwendet wird, dessen Bedeutung Sie nicht verstehen,
sprechen Sie uns bitte an. Wir erklären diesen gern und fügen ihn anschließend
sofort dem Glossar hinzu.
ACCESS
"Microsoft Access" (kurz MS Access, nach engl. access, „Zugang“), ist ein Datenbankmanagementsystem der Firma Microsoft zur Verwaltung von Daten in Datenbanken und zur Entwicklung von Datenbankanwendungen.
Adobe InDesign
"InDesign" ist ein Desktop-Publishing-Programm von Adobe Systems. Es gehört mit QuarkXPress und Adobe FrameMaker zu den marktführenden
DTP-Layoutprogrammen zur Erstellung ein- oder mehrseitiger Layouts in beliebigen Seitenformaten. Adobe InDesign beherrscht in Grundzügen
das XML-Format zum Im- und Export von Daten.
Aktionsmanagement
Ein professionelles Aktionsmanagement unterstützt die Planung, Durchführung und Kontrolle von zielgruppengerechten
Maßnahmen zur Kundengewinnung bzw. Umsatzsteigerung.
ASCII
Abkürzung für "American Standard Code for Information Interchange"; ASCII ist somit ein standardisiertes Verfahren (7 Bit-Code) für die Kodierung bzw.
Darstellung von 128 Ziffern, Zahlen und Zeichen des lateinischen Alphabets.
B2B
Abkürzung für "Business-to-Business". B2B steht allgemein für Geschäftsbeziehungen (Kauf-/Verkauf) zwischen (min. zwei) Unternehmen.
B2C
Abkürzung für "Business-to-Consumer". B2C steht allgemein für Geschäftsbeziehungen (Kauf-/Verkauf) zwischen einem Unternehmen sowie einem Endverbraucher.
BMEcat
Der auf Initiative des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) hin entwickelte XML-basierte Standard
BMEcat ermöglicht eine vereinfachte elektronische Datenübertragung für Produktkataloge.
BME-Zertifizierung
Eine Software wird nur dann durch den Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) zertifiziert,
wenn diese sämtlichen Anforderungen und Standards des BME entspricht. Die von der CIS entwickelte Software
PRIVATE PILOT ist beispielsweise ein vom BME zertifizierte E-Procurement-Lösung.
Browser
Software zur Darstellung von Web-Seiten.
CMS
Abkürzung für "Content-Management-System". Ein CMS verwaltet (Web-)Inhalte und ist somit ein - in aller Regel datenbankgestütztes - Redaktionssystem zur Erstellung,
Bearbeitung und Archivierung von Texten, digitalen Bildern, Klang-Dateien oder Video-Sequenzen.
Corporate Identity
Die "Corporate Identity" (CI), oder zu deutsch "Unternehmensidentität", bezeichnet den (einheitlichen) Auftritt eines Unternehmens nach außen.
Somit spiegelt die CI die Persönlichkeit bzw. individuellen Charakteristika einer Organisation wieder und sorgt für einen Wiedererkennungswert
unabhängig von den Einzelakteuren eines Unternehmens.
CRM
Abkürzung für "Customer Relationship Management". Ein CRM dokumentiert und verwaltet sämtliche Informationen und Daten aller Kundenbeziehungen.
Cross Media Publishing
"Cross Media Publishing" bezeichnet den Ansatz, unterschiedliche Medien - egal ob Web oder Print - aus einer einzigen medienneutralen Datenquelle zu bedienen.
Database Publishing
"Database Publishing" bedeutet die Bereitstellung von Inhalten zur Veröffentlichung in unterschiedlichen Medien
und in verschiedenen Designalternativen aus einer zentralen Datenbank heraus.
Datenbank
In einer Datenbank werden miteinander in Beziehung stehende Daten gesammelt. Spezifische Informationen, z.B. zu Aufträgen, Kundenadressen, Bildern oder
Archivinformationen werden in Tabellen zusammengefasst, die wiederum aus einzelnen Detailfeldern bspw. "Kundennummer", "Auftragsdatum", "Bestellzeichen" usw. bestehen.
Datenexport
Beim Datenexport werden Daten eines individuellen Dateiformates in ein applikationsfremdes oder standardisiertes Dateiformat konvertiert.
Dazu benötigt man einen Konverter, der die Dateiinformationen in das gewünschte Format übersetzt. Je nach Güte und Beschaffenheit des
Konverters bzw. der Daten, können beim Export wichtige Informationen wie beispielsweise spezielle Textformatierungen verloren gehen.
Datenimport
Beim Datenimport werden Daten eines applikationsfremden oder standardisierten Dateiformates in ein individuelles Dateiformat umgewandelt.
Dazu benötigt man einen Konverter, der die Dateiinformationen in das gewünschte Format übersetzt. Je nach Güte und Beschaffenheit des Konverters
bzw. der Daten, können beim Import wichtige Informationen wie beispielsweise spezielle Textformatierungen verloren gehen.
Datenmanagement
Datenmanagement umfasst alle organisatorischen, methodischen, konzeptionellen und technischen Maßnahmen / Verfahren zur maximalen bzw.
optimalen Datennutzung in Geschäftsprozessen sowie im laufenden Betrieb.
Datenpool
Mit "Datenpool" bezeichnet man jede Sammlung, Verwaltung oder Archivierung von Daten.
DMS
Abkürzung für "Dokumenten-Management-System". Ein DMS automatisiert, dokumentiert und unterstützt die Workflow-Prozesse,
die zur Verwaltung und Bearbeitung von Dokumenten erforderlich sind.
DTP
Abkürzung für "Desktop-Publishing". DTP bezeichnet die Aufbereitung von Daten/Informationen als Drucksachen zur Veröffentlichung am PC.
EAI
Abkürzung für "Enterprise Application Integration". Die EAI ist Teil des E-Business-Gesamtkonzeptes und die zentrale
Einheit zur Steuerung und Überwachung von Daten und Informationsflüssen in Anwendungen. Das heißt mit EAI kann man
unternehmensinterne Applikationen miteinander koppeln. EAI schafft somit die technischen Voraussetzungen für die Realisierung einer durchgängigen E-Business-Strategie.
EAN
Abkürzung für "European Article Number". Dieses ist die europäische Bezeichnung für "Global Trade Item Number (GTIN)" und eine
international gültige Produktkennzeichnung für Handelsartikel. Die EAN ist eine Zahl, bestehend aus 13 oder 8 Ziffern und
basiert in Deutschland regulär auf der ILN vom Typ 2. Die darin integrierte Basisnummer kann 7- bis 9-stellig sein.
Je nach Länge der Basisnummer kann ein Unternehmen dann eigenverantwortlich 3-5 weitere Ziffern für die individuelle
Artikelnummer anhängen. Meistens wird die EAN als maschinenlesbarer Strichcode auf Warenpackungen aufgedruckt, so dass sie von Laserscannern decodiert werden kann.
E-Business
"E-Business" steht für die integrierte Ausführung aller elektronischen bzw. automatisierbaren Geschäftsprozesse eines Unternehmens -
unter Zuhilfenahme von Informations- und Kommunikationstechnologie.
eCl@ss
Von führenden deutschen Unternehmen erarbeitet bietet "eCl@ss" standardisierte Klassifikationssysteme für Warengruppen und Warenmerkmale.
Die Klassifikation dient als Standard für den Informationsaustausch zwischen Lieferanten und Kunden, ermöglicht so den elektronischen Handel mit klassifizierten Produkten.
E-Commerce
Beim "E-Commerce", also dem elektronischen Handel erfolgt der Einkaufs-/Verkaufsvorgang rein virtuell, d.h. über das Internet wird eine unmittelbare
Handels- oder Dienstleistungsbeziehung zwischen Anbieter und Abnehmer abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst E-Commerce jede Art von
geschäftlicher Transaktion, bei der die Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung
elektronische Kommunikationstechniken einsetzen.
EDI
Abkürzung für "Electronic Data Interchange". EDI bezeichnet den Austausch genormter Daten zwischen den Computersystemen verschiedener Geschäftspartner.
EDIFACT
Abkürzung für "Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport". EDIFACT ist somit ein weltweit gültiger Standard für den
elektronischen Austausch von genormten Geschäftsdaten zwischen den Computersystemen verschiedener Geschäftspartner.
E-Marktplatz
Als "E-Marktplatz" bezeichnet man eine virtuelle Internet-Plattform zum Handeln von Gütern und Dienstleistungen.
E-Procurement
"E-Procurement" ist der englische Begriff für elektronische Beschaffung und steht somit für die Gesamtheit aller über elektronische
Beschaffungsinstrumente für den Produktionsprozess bzw. die Leistungserbringung bereitgestellten Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens.
EPS
Abkürzung für "Encapsulated Postscript". EPS ist eine Form der Seitenbeschreibungssprache Postscript von ADOBE, die für den Datenaustausch
in der Druckvorstufe entwickelt wurde. EPS-Dateien sind ähnlich einer Postscript-Druckdatei aufgebaut, haben aber im Dateikopf (Header)
ein niedrigaufgelöstes TIFF- oder WMF-Bild, das im DTP-Programm angezeigt wird und zur Platzierung benutzt werden kann. Eine EPS-Datei
wird daher wie ein Bild behandelt, kann aber nur auf Postscript-Druckern oder -Belichtern hochaufgelöst ausgedruckt werden.
Zumindest nicht, ohne zuvor von einem anderem Programm wie ADOBE Acrobat Distiller oder GhostScript entsprechend interpretiert zu werden.
ERP
Abkürzung für "Enterprise Resource Planning". Unter ERP fasst man die unternehmerische Aufgabe, alle im Unternehmen vorhandenen
Ressourcen (Kapital, Betriebsmittel oder Personal) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzusetzen.
ERP-Software integriert somit auch vollständig alle notwendigen Funktionalitäten für die Bereiche Fertigung, Finanzen, Logistik, Personal, Projekt und Vertrieb.
E-Shop
Ein "E-Shop" bezeichnet den Online-Vertrieb und stellt Waren im Internet zum Verkauf bereit. Das heisst ein E-Shop ist grundsätzlich
eine Software mit Warenkorbfunktionalität, bei der ein Käufer Produkte auswählt und diese in einen Warenkorb legt.
Wird die Bestellung ausgelöst, wird ein physischer Kaufvorgang in Gang gesetzt, um die Bestellung final abzuwickeln.
ETIM
Abkürzung "Elektro Technische Informations Modell“ steht ETIM für eine Initiative zur Standardisierung des elektronischen Austausches
von Produktdaten im Fachbereich Elektrotechnik. Der Standard wurde speziell auf die Anforderungen der Elektrobranche ausgerichtet
und erlaubt das einheitliche, technische Beschreiben von Elektrogütern sowie die Zuordnung zu einer Produktklasse. Alle Produkte
werden in zwei hierarchischen Stufen (Artikelgruppe und Artikelklasse) erfasst. Elektroinstallationsprodukte, Haushaltsgeräte
und Consumer-Elektronik können somit problemlos elektronisch gehandelt werden.
EXCEL
"Microsoft Excel" (kurz MS Excel) heisst das weit verbreitete Tabellenkalkulationsprogramm der Firma Microsoft.
GIF
Abkürzung für "Graphics Interchange Format", zu Deutsch Grafikaustausch-Format, einem Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung
für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Einzelbild). Auch können mehrere Einzelbilder in einer GIF-Datei
abgespeichert und von Webbrowsern als Animationen interpretiert werden.
GLN
Abkürzung für "Global Location Number". Dieses ist die internationale Bezeichnung für die "Internationale Lokationsnummer (ILN)"
und identifiziert die volle Unternehmensbezeichnung plus der Anschrift - weltweit. Diese Nummer wird zentral (auf Antrag)
von den GS1-Organisationen vergeben. Die ILN ist immer 13-stellig, wobei sie eine 7- bis 9-stellige Basisnummer beinhaltet,
von der die ersten drei Stellen die GTIN-Ländernummer repräsentieren. Die 13-stellige GLN mit integrierter Basisnummer reicht
in ihren Anwendungsmöglichkeiten über die standardisierte Unternehmensidentifikation hinaus. Sie ermöglicht die Vergabe
zusätzlicher Lokationsnummern sowie die Teilnahme bspw. am System der internationalen Artikelnummerierung (GTIN).
GTIN
Abkürzung für "Global Trade Item Number". Dieses ist die internationale Bezeichnung für "European Article Number (EAN)" und eine international
gültige Produktkennzeichnung für Handelsartikel. Die GTIN ist eine Zahl, bestehend aus 13 oder 8 Ziffern und basiert in Deutschland regulär
auf der ILN vom Typ 2. Die darin integrierte Basisnummer kann 7- bis 9-stellig sein. Je nach Länge der Basisnummer kann ein Unternehmen
dann eigenverantwortlich 3-5 weitere Ziffern für die individuelle Artikelnummer anhängen. Meistens wird die GTIN als maschinenlesbarer
Strichcode auf Warenpackungen aufgedruckt, so dass sie von Laserscannern decodiert werden kann.
HTML
Abkürzung für "Hypertext Markup Language". HTML ist eine textbasierte Programmiersprache zur Darstellung von
Inhalten (Texten und Bilder) in Form von Web-Seiten, die durch Web-Browser dargestellt werden können.
IDoc
Abkürzung für "Intermediate Document". IDoc ist ein Begriff aus der SAP Welt und bezeichnet die Übertragung von Daten/Informationen aus SAP in Fremdsysteme.
ILN
Abkürzung für "Internationale Lokationsnummer". Dieses ist die nationale Bezeichnung für die "Global Location Number (GLN)" und
identifiziert die volle Unternehmensbezeichnung plus der Anschrift - weltweit. Diese Nummer wird zentral (auf Antrag)
von den GS1-Organisationen vergeben. Die ILN ist immer 13-stellig, wobei sie eine 7- bis 9-stellige Basisnummer beinhaltet,
von der die ersten drei Stellen die EAN-Ländernummer der GS1-Mitgliedsgesellschaft repräsentieren. Die 13-stellige ILN vom
Typ 2 mit integrierter Basisnummer reicht in ihren Anwendungsmöglichkeiten über die standardisierte Unternehmensidentifikation
hinaus. Sie ermöglicht die Vergabe zusätzlicher Lokationsnummern sowie die Teilnahme bspw. am System der internationalen Artikelnummerierung (EAN).
Job-Interface
Ein "Job-Interface" bezeichnet eine Schnittstelle zur routinemäßigen Übermittlung/Synchronisation von Daten zwischen verschiedenen Programmen.
JPEG
Abkürzung für "Joint Picture Experts Group". JPEG ist ein nicht verlustfrei komprimierendes, web-fähiges Dateiformat für
Farbbilder, besonders beliebtes Format für Fotos im Web.
Katalogmanagement
Im elektronischen Einkauf (E-Procurement) werden Güter über gekoppelte Fremdsysteme und das Internet beschafft. Informationen
vor allem für die indirekten Güter erfolgen über (elektronische) Produktkataloge. Die Verwaltung dieser Kataloge inkl.
Prüfung und Freigabe der vom Lieferanten übermittelten Produktkataloge bezeichnet man als Katalogmanagement.
Dieses ist immer dann erforderlich, wenn Unternehmen Produktkataloge in die unternehmensinternen Beschaffungssysteme
(Procurement System) einstellen, damit Mitarbeiter des Unternehmens ihr Material direkt und zu geprüften Konditionen bestellen können.
Lithoanstalt
Früher erstellten Lithoanstalten Filme, sog. Lithos, die noch manuell nachbearbeitet (z.B. geätzt) werden konnten. Mittels
dieser Filme wurden grafische Entwürfe in DTP-Formaten auf die im Auflagendruck benötigten Druckplatten übertragen.
Heutzutage bieten Lithoanstalten jedoch sämtliche Dienstleistungen zur grafischen & technischen Realisierung von Drucksachen,
Web- und Werbe-Kampagnen. (vgl. auch "Repro" und "Produktionsdatenhersteller")
Mediendatenbank
In einer Mediendatenbank werden bspw. Bild-, Audio- oder Videodateien gesammelt und verwaltet.
Medienneutrale Datenbank
Medienneutrale Datenbanken verwalten miteinander in Zusammenhang stehende Daten und Dateien unabhängig von deren Format.
Multihändler-Katalog
Ein Multihändler-Katalog zeigt alle Handelsartikel an und ist grundsätzlich für alle Nutzergruppen einsehbar.
Jedoch wird der Katalog so konfiguriert, dass jeder Nutzer nur die Artikel der Händler sieht, bei denen er auch Kunde ist und die er somit auch direkt bestellen kann.
Multilieferanten-Katalog
Ein Multilieferanten-Katalog ist eine Katalog-Datenbank, in der zentral die Artikel aller Lieferanten eines Unternehmens verwaltet werden.
Die Artikeldaten müssen von den Lieferanten elektronisch übermittelt werden und das Unternehmen entscheidet, ob und welche Artikel
in den Multilieferanten-Katalog aufgenommen werden. Derartige Kataloge ermöglichen einen besseren Artikelvergleich und bspw.
Bestellungen durch Mitarbeiter per Intranet.
OCI
Abkürzung für "Open Catalog Interface". OCI ist eine offene und standardisierte Katalogdatenschnittstelle zum Austausch
von Katalogdatensätzen zwischen SAP eProcurement Systemen (meistens EBP = "Enterprise Buyer Professional") und beliebigen anderen Systemen.
Der SAP Nutzer greift dadurch über das Internet via der Standard Internetprotokolle direkt auf aktuelle Katalogdaten des Anbieters zu.
Online-Shop
Ein Online-Shop ist eine Internet-Plattform, auf der Waren und Dienstleistungen angeboten und gekauft werden können.
Parsen
"Parsen" ist der automatisierte Prozess zur Erkennung von Strukturen oder Dateninhalten. Will man Inhalte aus XML-Dateien herausfiltern oder innerhalb
von Texten Schlagworte erkennen bzw. verwerten, verwendet man einen "Parser".
PDF
Abkürzung für "Portable Document Format". Dieses - von Adobe Systems definierte - plattformübergreifende Dateiformat für Dokumente
ermöglicht die Darstellung von Inhalten auf jeder Hard- und Softwareplattform ohne grafische Unterschiede und ist somit ideal
für Publikationen wie z.B. Handbücher, Broschüren, Statistiken etc.
PDM
Abkürzung für "Product Data Management". Mit PDM werden produktdefinierende, -charakteristische und -präsentierende Daten, Dokumente und Medien verwaltet.
Piktogramm
Ein Piktogramm ist eine einfache Grafik bzw. ein einzelnes Symbol, welches eine Information durch vereinfachte grafische Darstellung
möglichst gezielt und eindeutig vermitteln soll.
PIM
Abkürzung für "Produkt Information Management". PIM stellt alle Produktinformationen für den Einsatz in verschiedenen Ausgabe-Medien bzw.
Vertriebskanälen sowie für unterschiedliche Standorte bereit. Voraussetzung ist eine medienneutrale Verwaltung, Pflege und Modifikation
der Produktinformationen in einem zentralen System, um jeden Kanal ohne großen Ressourcenaufwand mit konsistenten akkuraten Informationen beliefern zu können.
PLM
Abkürzung für "Product Lifecycle Management". PLM bezeichnet IT-Lösungssysteme zur Verwaltung aller Daten im Zusammenhang mit dem
Produktlebenszyklus eines Produktes. D.h. alle Daten, die bei der Entstehung, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produkts generiert werden.
Im Idealfall greifen alle Bereiche bzw. Systeme, die mit einem Produkt in Berührung kommen, auf eine gemeinsame Datenbasis zu - von der Planung
(PPS/ERP) über Konstruktion (CAD), Berechnung (CAE) und Fertigung (CAM) bis hin zum Controlling, Vertrieb und Service.
Ein PLM-System ist aufgrund der Komplexität eher Strategie als käufliches Produkt und muss daher durch geeignete
technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt werden.
Portal
Der Ausdruck Portal bezeichnet in der Informatik einen zentralen Zugang, über den man auf individuell zugeschnittene, unternehmensinterne und
externe Informationen und Dienste zugreifen kann. Jede Homepage ist somit bereits ein einfaches Portal, da sie zumeist als Startseite für
ein bestimmtes Thema oder eine Themensammlung gestaltet ist.
PostScript
Adobe hat die Seitenbeschreibungssprache "PostScript" zur geräteunabhängigen Ausgabe von Daten entwickelt, um speziell auch hardwareunabhängig
und hoch-qualitativ Drucker ansteuern zu können - mit Text und Grafik. Anweisungen und Befehle sind demnach unabhängig vom Ausgabegerät.
Vor allem aber erlaubt PostScript die qualitativ hochwertige Darstellung von Schriften.
PRICAT
"PRICAT" ist ein Unterformat (auch "Subset" genannt) von EDIFACT zur Übermittlung von Artikelstammdaten ("Price & Catalog").
Da jedoch sein Aufbau sehr komplex ist, konnte sich dieses Format nicht durchsetzen.
Produktionsdatenhersteller
Um eine Idee bzw. ein Design drucktechnisch zu realisieren, müssen die grafischen Layouts in besondere Datenformate umgesetzt werden.
Für die qualitativ hochwertige Umsetzung benötigt man auf Produktionsdatenerstellung spezialisierte Unternehmen.
proficl@ss
Vom Verein proficl@ss International e.V. unabhängige Initiative zur Klassifizierung von Produkten verschiedener Branchen mit dem Ziel,
elektronischen Handel über Branchengrenzen hinweg zu ermöglichen.
Profiling
"Profiling" bezeichnet die Erfassung von Nutzerdaten und anschließende Zusammenstellung zu einem Profil.
PSD
Abkürzung für "Photoshop Document". PSD ist das Standardformat des Bildbearbeitungsprogramms Adobe Photoshop und speichert Bildprojekte
mit sämtlichen Bearbeitungsinformationen wie Ebenen, Masken, Farbräumen, Kanälen, Protokoll usw. für eine spätere Weiterbearbeitung ab.
Eine PSD-Datei kann auch in vielfältige andere (Adobe-)Anwendungen importiert werden.
Quark X-Press
"QuarkXPress" ist das rahmenorientierte Layoutprogramm des US-amerikanischen Herstellers Quark Inc.
Vor allem Werbeagenturen, freie Grafiker, PrePress-Dienstleister, Druckereien und Verlagen setzen traditionell QuarkXPress ein.
Repro
Reprotechniken sind technisch gestützte Methoden zum Reproduzieren zweidimensionaler Vorlagen, z.B. Texte, Grafiken, Fotografien usw.
Fasst man den Begriff Reprotechnik enger, so bezeichnet er die Aufbereitung von Bildmaterial (inkl. Schriftbild) für eine spätere
Vervielfältigung, also den technischen Rahmen der Druckvorstufe. Dazu gehören die Rasterung von Fotos und elektronischer
Daten genau so wie die Erstellung von Druckfahnen für den Seitenumbruch oder das Farbmanagement für eine möglichst originalgetreue Wiedergabe im Druckprozess.
ROI
Abkürzung für "Return-on-Investment". Der ROI bestimmt die Rendite des investierten Kapitals und dessen Rückflussdauer und berechnet
sich durch Multiplikation der Umsatzrendite mit dem Kapitalumschlag.
Schnittstelle
Eine Schnittstelle (engl. "Interface") ermöglicht die Kommunikation/den Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen.
SCM
Abkürzung für "Supply Chain Management". SCM beschreibt die Abstimmung aller logistischen Vorgänge und Funktionen, die auf
dem Weg von Gütern und Dienstleistungen vom Lieferanten zum Verbraucher erforderlich sind.
SCO
Abkürzung für "Supply Chain Optimization". Darunter versteht man die Optimierung einzelner oder mehrerer Aspekte
der Unternehmenslogistik für einen verbesserten Kundenservice sowie möglichst hohe Einsparungen.
SCP
Abkürzung für "Supply Chain Planning" bezeichnet die kundenorientierte und realitätsnahe Planung, Simulation
und Optimierung der Wertschöpfungskette unter Einsatz von Internettechnologien.
Session ID
Eine "Session-ID", zu Deutsch "Sitzungskennzeichen", wird bei Anwendungen auf zustandslosen Protokollen als Identifikationsmerkmal
verwendet, um mehrere zusammengehörige Anfragen eines Benutzers zu erkennen und zuzuordnen. Insbesondere bei Webservern finden Session-IDs breite Verwendung.
SGML
Abkürzung für "Standard Generalized Markup Language". SGML ist ein ISO-zertifizierter Standard für eine Hypertextsprache, die Dokumentenstrukturen beschreibt.
Staging
"Staging" bezeichnet die gezielte elektronische Freischaltung von Teil-Inhalten vor Veröffentlichung der Gesamtausgabe.
In einer Staging-Phase erfolgen Prüfung und Überarbeitung der Inhalte bis zum offiziellen Erscheinungstermin.
UNSPSC
Abkürzung für "United Nations Standard Products and Services Code". Der UNSPSC ist ein international eingesetztes Klassifikationssystem
der Warenwirtschaft und wird insbesondere in Amerika im E-Procurement zur unternehmensübergreifenden Klassifikation von Waren
und Dienstleistungen aller Art verwendet. Beim UNSPSC erhält ein Produkt im Rahmen der Klassifizierung einen eindeutigen
und international unverwechselbaren, hierarchisch strukturierten Nummerncode.
Warenkorb
Unter einem Warenkorb versteht man einen virtuellen Einkaufswagen, in dem man online ausgewählte Artikel sammelt bevor man einen Kauf/eine Bestellung auslöst.
Warenwirtschaftssystem
Ein Warenwirtschaftssystem ist Teil des "Enterprise Resource Planning" (ERP) und die Software eines Fachhändlers oder Herstellers zur Steuerung des Bestell-
und Rechnungswesens, ggf. auch der Lager- und Materialwirtschaft.
Workflow
"Workflow" heißt übersetzt "Arbeitsablauf" und beschreibt somit möglichst detailliert den operativen Weg/die auszuführenden
Arbeitsschritte von Dokumenten und Prozessen im Unternehmen.
XLS
XLS ist die Dateiendung von Microsoft Excel Tabellen.
XML
Abkürzung für "Extensible Markup Language". XML ist eine Metasprache zur Erstellung von Internet-Dokumenten. Mit XML lässt sich
eine eigene formale Sprache erzeugen und die Struktur eines beliebigen Dokumententyps abbilden.
Die syntaktischen Vorgaben selbst sind bei XML strenger als bei der ähnlichen Programmiersprache "HTML".
ZIP
Das PKZIP-Dateiformat ist ein offenes Format zur komprimierten Archivierung von Dateien. Die Archivdateien tragen die Endung ".zip".